What Would Jesus Drive?
Was/womit würde Jesus fahren?

Mit dieser Frage und dem zugehörigen Plakatmotiv erzielte das Evangelical Environmental Network, ein Zusammenschluss von 25 kirchlichen Organisationen, in den USA einen sensationellen Medienerfolg. Trotz der bekannten Vorliebe der Amerikaner für’s Autofahren und häufig eher spritfressende Autos traf diese Kampagne anscheinend einen Nerv (s. www.WhatWouldJesusDrive.org).
Was Jesus für sich oder gemeinsam mit den Jüngern heutzutage als angemessenes Verkehrsmittel ansähe, bleibt natürlich Vermutung. Weniger spekulativ hingegen ist die Annahme, dass Jesus das wirklich Nötige zum Maßstab nähme.
Wozu benutzen wir nun heutzutage Autos? Dan Jakubowicz benennt in seinem Handbuch "Genuss und Nachhaltigkeit" rationale und emotionale Bedürfnisse:
Schön wäre es, wenn dieses Vergnügen durch den technischen Fortschritt ökologisch zunehmend harmloser würde. Bisher wurden aber die Sparerfolge von verbrauchsärmerer Motoren durch immer mehr, schnellere und schwerere Autos stets wieder zunichte gemacht.
Wozu benutzen wir nun heutzutage Autos? Dan Jakubowicz benennt in seinem Handbuch "Genuss und Nachhaltigkeit" rationale und emotionale Bedürfnisse:
- Mobilität, Bequemlichkeit, Ungebundenheit,
- imponieren, Status definieren, Macht über eine Maschine ausüben.
Schön wäre es, wenn dieses Vergnügen durch den technischen Fortschritt ökologisch zunehmend harmloser würde. Bisher wurden aber die Sparerfolge von verbrauchsärmerer Motoren durch immer mehr, schnellere und schwerere Autos stets wieder zunichte gemacht.
Gut wäre also, Wege zu finden, auch in Bezug auf Mobilität sich nur seinen fairen Anteil von den Gütern der Erde zu nehmen und in den emotionalen Bedürfnissen schon im Hier und Jetzt „erlöster“ zu sein. Und unter uns gesagt: Zum Imponieren braucht es kein Auto, denn bereits mein porsche-rotes Faltfahrrad wird oft als "echt cool" bewundert.
