Nachdenkliches zur Fastenzeit: Woche 5

Ohne Energieverschwendung leben

wetterhaus
Woche 5 vom 2. bis zum 8. April 2003

Immer noch aktuell: Aus der Fastenaktion der EKiR 2002

Tag und Nacht, Sommer und Winter schuf Gott nicht ohne Grund. Mit Beleuchtung, Kühlung und Heizung deiner Wohnung sollst du darum maßvoll umgehen. Treffe Vorsorge, aus deiner Wohnung möglichst wenig Kühle oder Wärme entweichen zu lassen, denn draußen soll es so bleiben, wie Gott es will.

Wenn die Beleuchtung ungünstig ist, wenn es zu heiß oder zu kalt ist, sieht es schlecht aus mit menschlichem Leistungsvermögen bzw. Wohlbefinden. Wichtig ist, dass Energie für Beleuchtung, Kühlung und Heizung intelligent genutzt wird, damit sie sowohl sparsam als auch nach dem menschlichen Maß der Dinge eingesetzt wird.

Wesentlich für Wohn- und Arbeitsräume ist das Behaglichkeitsempfinden der Menschen, die sich darin aufhalten.

  • Tages- und Kunstlicht sollten sich sinnvoll ergänzen. Separat schaltbare Leuchten in Fensternähe kommen sowohl dem Komfort der Menschen in den Räumen als auch dem Energiesparen zugute.
  • Wichtig für Behaglichkeit ist die richtige Luftfeuchte (40 - 60%). Bei trockener Luft empfinden wir Temperaturen als niedriger als bei höherer Luftfeuchte. Im Winter erzwingt trockene Luft höhere Heiztemperaturen (und macht anfällig für Erkältungen).
  • Die Temperaturabstrahlung von Fenster und Wandflächen beeinflusst ebenfalls stark die Behaglichkeit. Im Winter können kühle Wand- und Fensterflächen (kälter als 18°C) uns frösteln lassen, obwohl die Heizung voll aufgedreht ist.
  • Lüften mit der richtigen Dauer und zum richtigen Zeitpunkt ist entscheidend für den Raumkomfort. Im Winter sorgt kurzes, gründliches Lüften für einen schnellen Luftaustausch, während Dauerlüften bei gekipptem Fenster nur Energie vergeudet.

Gönnen Sie sich zwischendurch die Zeit, um wahrzunehmen, was sowohl dem Energiesparen als Ihrem eigenen Wohlbefinden nützt.

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Tag und Nacht, Sommer und Winter schuf Gott nicht ohne Grund.
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