Nachdenkliches zur Fastenzeit: Woche 4
Ohne Energieverschwendung leben
|
| Woche 4 vom 26. März bis zum 1. April 2003 |
Immer noch aktuell: Aus der Fastenaktion der EKiR 2002
Vermeide jeden Verbrauch, der dir keinerlei Nutzen bringt. Angebliche Sachzwänge schlechter Technik, Bereitschaftsbetrieb, vergessenes Abschalten: Gottes gute Schöpfung hat diese Behandlung nicht verdient.
Science oder Fiction? "Gleißendes Scheinwerferlicht in der Stadthalle: Oberbürgermeister, Regierungspräsident, Vertreter der Stadtwerke, der IHK und des Wirtschafts-Ministeriums nahmen heute mit einem gemeinsamen Druck auf den roten Knopf das neue, innovative, vielfach ausgezeichnete Energie-Managementsystem in Betrieb. Tosender Beifall brandete auf, als daraufhin die Verdunklung hochgefahren wurde, die Scheinwerfer ausgingen und das helle Sonnenlicht hereinflutete."
Schalten Sie doch einfach einmal gründlich ab!
- Moderner schnurloser Komfort, vom Telefon bis zum Rasierer, signalisiert mit Kontroll-Lämpchen und Displays, dass alle diese Elektro-Knechte rund um die Uhr zu unseren Diensten bereitstehen. Allerdings bedeutet jedes Kontroll-Lämpchen je nach Konstruktion des Gerätes bis zu 10 Watt Standby-Leistung (entspricht pro Jahr 87,6 kWh Verbrauch zu 13 Euro). Da muss die Frage erlaubt sein: Was verbraucht wieviel, rechtfertigt der Nutzen den Verbrauch?
- Unauffälliger sind Geräte, deren Ausschalter lediglich den Stromkreis zum externen Netzteil unterbricht, nicht aber den Stromkreis zwischen Netzteil und Steckdose. Der heimliche Verbrauch ist erkennbar an der Wärmeentwicklung trotz Abschaltens. Steckdosenleisten mit zentralem Ein-/Ausschalter helfen, dieser Verschwendung ein Ende zu bereiten.
- Nachlässigkeit und Vergesslichkeit sind menschlich, aber als Verbrauchsfaktor nicht zu unterschätzen. Schaltuhren sind zuverlässige Helfer zur Einhaltung immer wiederkehrender Betriebszeiten.
Mit Sabbatzeiten für moderne Elektro-Knechte sparen Sie enorm, im Dienste der Schöpfung und Ihrer Finanzen.
