Nachdenkliches zur Fastenzeit: Woche 3
Ohne Energieverschwendung leben
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| Woche 3 vom 19. bis zum 25. März 2003 |
Immer noch aktuell: Aus der Fastenaktion der EKiR 2002
Wegwerfartikel und Abfälle sollst du vermeiden, wo immer möglich, denn es sind Dinge, die von Gottes Schöpfung ab - fallen. Was du wiederverwenden oder der Schöpfung wieder zurückgeben kannst, trenne vom Müll.
"Die Ökosysteme liefern Leistungen, die für die Industrie, für alle Menschen völlig kostenlos sind. Müssten wir dafür bezahlen, würden sich die Reinigung von Wasser, die Wiederverwertung von Stoffen, die Erhaltung von Böden und anderes auf weltweit jährlich 33 Billionen Dollar addieren. Keine volkswirtschaftliche Bilanz ist vollständig, wenn diese Leistungen der Natur und die Verluste an ihr nicht berücksichtigt werden." (Prof. Edward O. Wilson, Harvard-University)
Energieverbrauch ist heutzutage noch enorm abfallträchtig
- Unser Bild zeigt als Detail in einem Kirchenfenster einen Braunkohlebagger als Symbol von Bedrohung. Für Tausende wird diese Bedrohung durch Umsiedlung und Heimatverlust noch immer Realität. In anderen Teilen der Welt werden für Mensch und Natur, die dem Energiehunger der modernen Zivilisation im Weg sind, noch nicht einmal Ausgleichsmaßnahmen durchgeführt.
- Ein unsichtbares und geruchloses, aber gigantisches Abfallproblem ist das Kohlendioxid, das beim Verheizen der fossilen Schöpfungsvorräte von Öl, Gas und Kohle weit über die Tragfähigkeit der Ökosysteme hinaus freigesetzt wird. Ebenfalls unsichtbar, aber auf Jahrhunderte wirksam ist die Strahlung aus den Abfällen atomarer Energieerzeugung.
- Herkömmliche Kraftwerke wandeln nur ca. ein Drittel des zugeführten Brennstoffs in Strom um, den Rest in Wärme. Häufig wird auch diese Wärme als Abfall behandelt, heizt einen naheliegenden Fluss auf oder erzeugt Wolken per Kühlturm.
Wer Energie spart, handelt mitweltfreundlich, verringert sichtbare und unsichtbare Müllberge.
