Nachdenkliches zur Fastenzeit: Woche 1

Ohne Energieverschwendung leben

Baumblüte
Woche 1 vom 5. (Aschermittwoch) bis zum 11. März 2003

Immer noch aktuell: Aus der Fastenaktion der EKiR 2002

Wenn du Gottes Garten bebaust, sollst du diesen Eingriff mit Liebe gestalten. Bedenke, dass Gottes Schöpfung über deinen Nutzen hinausgeht, dass dir wesentliche Zusammenhänge verborgen bleiben könnten. Sorge dafür, dass der ursprüngliche Zustand mit vertretbarem Aufwand wiederhergestellt werden kann.

Gottes Schöpfung birgt die Fülle allen Lebens, wir bewundern gerne ihren Reichtum, ihre verschwenderische Vielfalt. Wir erwarten den Frühling, in dem die Blüten nicht nach der Anzahl der Früchte des Sommers abgezählt sind. Im Herbst leistet sich die Natur die Freigebigkeit, das Gewachsene nicht für sich behalten zu wollen, im Winter eine produktive Auszeit. Die Sonne strahlt für all das einen Überfluss an Energie zur Erde, im Verlauf der Jahreszeiten mehr als das 10.000fache dessen, was die Menschheit heutzutage verbraucht.

Umfrage

Sind Genuss und Nachhaltigkeit vereinbar?

Leider nicht

Mit Geduld schon

Mit 'gut statt viel'

Nachdenkliches

Ein chinesisches Märchen
Alle Ideen und Entwicklungen sollst du fördern, die dauerhaftes und ehrliches Wirtschaften ermöglichen.
Deine Wege sollst du stets mit angemessenem Aufwand zurücklegen.
Tag und Nacht, Sommer und Winter schuf Gott nicht ohne Grund.
"Das Böse": Ein bemerkenswertes Gedicht von Eugen Roth
Vor mehr als 7 Jahren entstanden und immer noch aktuell
Frei nach der Geschichte zur Zeitvermehrung von Lothar Zenetti
Vermeide jeden Verbrauch, der dir keinerlei Nutzen bringt.
Wegwerfartikel und Abfälle sollst du vermeiden ...
Willst du dir eigene Mühe ersparen ...
Wenn du Gottes Garten bebaust ...