Landessynode 2004 der EKiR: Erntedank konkret - Schöpfungszeit
Die Schöpfung bewahren, die bäuerliche Landwirtschaft daheim und für Kleinbauern in Afrika, Asien und Lateinamerika stärken und etwas für das eigene Gesundheitsbewusstsein tun - das waren nur einige Beweggründe der Kreissynoden Altenkirchen, Kleve und Moers für ihren Antrag an die Landessynode, eine „Schöpfungszeit“ einzurichten. Nicht nur am Erntedankfest soll an die Segnungen erinnert werden, die die Menschen Gottes Schöpfung zu verdanken haben. Die Landessynode 2004 unterstützt die Anliegen der Antragstellerinnen, die Freude an Gottes Schöpfung und den verantwortlichen Umgang mit ihr tiefer im Leben der Gemeinden zu verankern. In ihrem Beschluss ermutigt sie die rheinischen Kirchengemeinden und Kirchenkreise, schon in diesem Jahr 2004 Modelle einer „gestalteten Schöpfungszeit“ zu erproben - wo immer möglich in ökumenischer Gemeinschaft.
Ideen zur Gestaltung der Schöpfungszeit gibt es schon viele: gemeinsame Aktionen mit der heimischen Landwirtschaft und engagierten Unterstützerinnen und Unterstützern des Fairen Handels und des Agenda-21-Prozesses - vom gemeinsamen Schlemmerfest mit örtlichem Bauernmarkt über Kaffeetafeln mit Eine-Welt-Initiativen, Informationsveranstaltungen zu Themen wie „Gesunde Ernährung“ und „Fairer Handel“ bis hin zu ökumenischen Erntedankandachten. Auch gibt es den Vorschlag einer vierwöchigen „Schöpfungszeit“ mit Eröffnungsveranstaltung und ökumenischem Erntedankgottesdienst. (EKiR.de, 15.01.2004)
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