Partnerschaften
Begegnung schafft Solidarität
Wer die Alltagsprobleme im eigenen Land nach dem Maß der Einen Welt verstehen möchte, kann aus Partnerschaften mit anderen Ländern eine Menge lernen. Wie in der Geschichte vom Weltdorf mit 100 Einwohnern wird klar, was die Privilegien des eigenen relativen Wohlstands sind. Durch die persönliche Begegnung mit Menschen wächst die Solidarität. Ereignisse, die in den Nachrichten als eine der vielen Katastrophen oder Konflikte vorbeiziehen, nehmen wir nicht länger nur als anonymes Leid wahr, wenn sie unsere Partner in anderen Ländern betreffen.
Begegnung schafft Hilfsbereitschaft
Der Kirchenkreis Köln-rechtsrheinisch unterhält zum Beispiel Partnerschaften mit den Kirchenkreisen Kaohsiung/ Taiwan und Kalungu/ Kongo sowie dem Arbeitskreis Buricá/ Brasilien. Der materielle Wohlstand der Partner ist sehr unterschiedlich, wie sich z.B. erweist, wenn es um Aufwendungen für gegenseitige Besuche geht. Wenn aber, wie in der Region Goma in Kongo geschehen, durch einen Vulkanausbruch materielle Hilfe erforderlich wird, lassen es sich die Partner in Kaohsiung und Buricá nicht nehmen, sich daran zu beteiligen.
