Wie Weltenbegriffe unser Denken prägen
Alte und neue Welten in der EINEN Schöpfung
Weltenbegriffe dienen der Distanzierung, der Ab- und Ausgrenzung: Wer z.B. von 'Dritter Welt' spricht, meint damit, dass dort gegenüber der eigenen 'Ersten Welt' Entwicklung 'nachzuholen' ist. Begriffe wie 'Nord' und 'Süd' geben sich wertfreier, meinen aber dieselbe Abgrenzung. Die Grenzen dieser 'alten' Welten sind jedoch durch technischen Fortschritt und Globalisierung immer durchlässiger für Nachrichten, Waren- und Finanzströme geworden.
So entstand eine eigene globale Welt der Reichen und Mächtigen der Erde, die ihre Interessen nur nach dem eigenen wirtschaftlichen bzw. strategischen Nutzen definiert. Millionen von Menschen werden in die Arbeitslosigkeit 'freigesetzt', ganze Völker der Herrschaft von Hunger, Seuchen und regionalen Warlords überlassen.
Die Grenze zur Welt der Armen und Schwachen verläuft quer durch Regionen, Länder und Kontinente.
So entstand eine eigene globale Welt der Reichen und Mächtigen der Erde, die ihre Interessen nur nach dem eigenen wirtschaftlichen bzw. strategischen Nutzen definiert. Millionen von Menschen werden in die Arbeitslosigkeit 'freigesetzt', ganze Völker der Herrschaft von Hunger, Seuchen und regionalen Warlords überlassen.
Die Grenze zur Welt der Armen und Schwachen verläuft quer durch Regionen, Länder und Kontinente.
Hypotheken auf eine 'Welt von morgen' aufnehmen?!
Die Zukunft ist zunehmend in eine separate 'Welt von morgen' ausgegrenzt worden, die zwar als bedeutsam gilt, aber beliebig verfügbarer Entsorgungsplatz für Probleme der 'Welt von heute' ist. Denn die Reichen und Mächtigen sind auf ihren kurzfristigen Nutzen fixiert. Mit fatalen Folgen: Renditeerwartungen werden immer kurzfristiger, Quartalszahlen als Medienereignisse inszeniert, Reagieren statt Regieren wird zum Politiktrend.
Es gilt zunehmend nur noch der Preis, nicht der Wert: Für die Arbeit anderer Menschen, für Mitgeschöpfe und Schöpfungsressourcen. Viele Menschen flüchten aus Konkurrenzdruck in Selbstausbeutung. Sie verdrängen, dass Arbeitszeit Lebenszeit ist, arbeiten wie die Kranken, hegen die Illusion, als Gesunde in Rente gehen zu können.
Immer mehr Hoffnungen werden auf die Zeit zukünftiger Generationen vertagt, während wir zugleich die Handlungsmöglichkeiten dieser Generationen mit immer größeren Hypotheken belasten.
Es gilt zunehmend nur noch der Preis, nicht der Wert: Für die Arbeit anderer Menschen, für Mitgeschöpfe und Schöpfungsressourcen. Viele Menschen flüchten aus Konkurrenzdruck in Selbstausbeutung. Sie verdrängen, dass Arbeitszeit Lebenszeit ist, arbeiten wie die Kranken, hegen die Illusion, als Gesunde in Rente gehen zu können.
Immer mehr Hoffnungen werden auf die Zeit zukünftiger Generationen vertagt, während wir zugleich die Handlungsmöglichkeiten dieser Generationen mit immer größeren Hypotheken belasten.
Nur EINE Schöpfung, also auch nur EINE Welt!
Da alle von Menschen erfundenen Welten sich auf EINE Schöpfungs-Gemeinschaft beziehen, ist es zwingend, zur ganzheitlichen Sicht der EINEN Welt zu finden, um die drängenden Probleme lösen zu können. Verantwortliches zukunftsbeständiges Handeln, das für diese EINE Welt die Interessen von Wirtschaft, Sozialem und Umwelt in Einklang bringt, ist nötig und machbar!
Auch die neu entstandene Bedrohung eines globalisierten Terrorismus darf nicht als 'Welt' einer Religion, eines Volkes oder einer 'Achse des Bösen' ausgegeben werden, um Großmachtinteressen zu rechtfertigen.
Auch die neu entstandene Bedrohung eines globalisierten Terrorismus darf nicht als 'Welt' einer Religion, eines Volkes oder einer 'Achse des Bösen' ausgegeben werden, um Großmachtinteressen zu rechtfertigen.
