EineWelt-Handel

Eine Einkaufsgemeinschaft für faires Wirtschaften

Was zu Hause eine faire Sache ist ...

Wer aus der Region, frisch und zum fairen Preis kaufen will, wird u.a. bei Einkaufsgemeinschaften fündig, die ihre Waren direkt beim Erzeuger beziehen. Denn die KonsumentInnen kaufen dann nicht ungewollt bei einer der Agrarfabriken und insbesondere Klein- und Nebenerwerbs-Landwirte erzielen dann einen höheren Gewinn als über die Kette der Zwischenhändler.

... bekommt auch dem Handel in der EINEN Welt

Noch viel schwieriger sieht die Situation der Kleinbauern häufig in den Ländern des Südens aus:
  • Die Industrieländer stützen ihre Nahrungsmittelexporte mit erheblichen Subventionen.
  • Was klimabedingt nicht in den Industrieländern gedeiht, ist Spekulationsobjekt an Warenterminbörsen, nicht auskömmliche Erzeugerpreise sind keine Seltenheit.
  • Große Nahrungsmittelkonzerne sind in manchen Ländern so dominant, dass das Staatswesen dort zur sprichwörtlichen Bananenrepublik degradiert wird.
  • Großgrundbesitzer sind diejenigen, die von unfairen Handels-Strukturen sogar noch profitieren und Kleinbauern mit ihren Familien in die Abhängigkeit als Plantagenarbeitskräfte treiben.
Wer da als KonsumentIn mit seiner Kaufentscheidung für mehr Gerechtigkeit eintreten will, ist wieder beim eingangs genannten Beispiel: Per Einkaufsgemeinschaft direkt beim Erzeuger zu einem fairen Preis kaufen.

Fairer Handel, Weltläden und 'normale' Handelswege

Fairer Handel fördert ökologische, ortstypische Produkte

Naheliegend, dass Produkte, die Kleinbetrieben faire und auskömmliche Preise bieten, ökologisches Wirtschaften begünstigen. Und so finden sich im fairen Handel viele Waren, die entsprechende Qualitätssiegel tragen. Auch ein anderer Qualitätsaspekt begeistert Kenner: Bei vielen Produkten aus fairem Handel sind ortstypische Merkmale so unverfälscht wie sonst nur bei teuren Spezialitäten aus herkömmlichem Handel.

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